Performer

Roman Pfeifer

Konzept, Komposition (KE1KE2KE3KE4KE5KE6)

Konzept, Komposition, Fotografie (KE7KE8)

Roman Pfeifer, geboren 1976 in Freiburg im Breisgau, studierte an der Folkwang Universität der Künste Essen Instrumentale Komposition bei Nicolaus A. Huber sowie Elektronische Komposition bei Dirk Reith. Roman Pfeifer unterrichtet Notation, Musiktheorie, Analyse Elektronischer Musik und Elektronische Komposition an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er publizierte Texte zu verschiedenen Komponisten und hält Vorträge, unter anderem über Elektronische Musik, instrumentale Sprachsynthese und Raum in der Musik. 2012 gründete er die Kompanie KAMMERELEKTRONIK. Roman Pfeifer lebt und arbeitet als Komponist in Köln.

Linda Nordström

Tanz (KE1KE2KE3KE4KE5KE6KE7KE8)

wurde 1979 in Linköping (Schweden) geboren. Von 1994 bis 1996 besuchte sie die John-Cranko-Schule, Ballettschule der Württembergischen Staatstheater, Stuttgart. Dort wurde sie zur klassischen Tänzerin ausgebildet. Von 1999 bis 2003 studierte sie zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Von 2004 bis 2012 arbeitete sie in der Ben J. Riepe Kompanie. In 2009 war sie in dem Stück „World‘s End Girlfriend“ der Choreografin Yoshi Shibahara zu sehen und assistierte Ben J. Riepe in der Produktion „shy-wild“ für das Folkwang Tanzstudio. Seit 2012 arbeitet sie mit Roman Pfeifer.

Daniel Agi

Flöte (KE1)

Flöte/Drumset (KE7)

Alt-Flöte (KE5)

geboren 1979 in Mashta-Azaar, Syrien, studierte Flöte in Köln und Freiburg bei H.M. Müller und R. Aitken. In der Spielzeit 2004/2005 spielte er im Orchester der Duisburger Philharmoniker. Konzertreisen führten ihn unter anderem nach Korea, China, Kuwait, Portugal und Litauen. Agis besonderes Interesse gilt der Neuen Musik. Ständige Uraufführungen neuer Werke mit seinen Ensembles für Neue Musik, ensemble chronophonie, handwerk und CRAS belegen dies. 2006/2007 war Agi Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie, die er mit einem Master abschloss.

Sabine Akiko Ahrendt

Violine (KE3)

geboren 1980 in Rüsselsheim, studierte in Berlin, Hannover, Budapest und Frankfurt. Ihr Fokus als Interpretin liegt auf Programmen mit szenisch/performativem Ansatz. Prägend hierfür waren u.a. eine interdisziplinäre Residenz im Pact Zollverein, Nigel Charnok, Xavier Le Roy und die Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt, wo sie 2006 mit dem Kranichsteiner Preis ausgezeichnet wurde. 2006/07 war Sabine Akiko Ahrendt Stipendiatin bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt. Sie spielt regelmäßig mit dem Ensemble Modern, der MusikFabrik, dem Ensemble Resonanz und ist Mitglied im Ensemble Contrechamps in Genf. Als Performerin wirkte sie bei Nico and the Navigators Berlin und PET2, wo die Zusammenarbeit mit der Tänzerin und Choreographin Lina Lindheimer begann. Sabine Akiko Ahrendt ist Mitgründerin von PRAESENZ und radikal translation.

Dorrit Bauerecker

Akkordeon (KE6)

ist Pianistin und Akkordeonistin und lebt in Köln. Im Feld der zeitgenössischen Musik, dem ein großer Teil ihrer Aktivitäten zugehört, ist die gleichberechtigte Kombination von Klavier und Akkordeon ihr Alleinstellungsmerkmal. Speziell für sie geschriebene Auftragskompositionen verleihen ihren Soloprogrammen eine besondere Note. Charakteristisch für die Inszenierung ihrer Programme ist außerdem ein wachsender Anteil performativer Elemente und der Einsatz von Zusatzinstrumenten.Dorrit Bauerecker verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit Manos Tsangaris, in dessen Musiktheaterproduktionen sie vielfach mitgewirkt hat. Sie war u.a. bei den Donaueschinger Musiktagen und den Wittener Tagen für Neue Musik zu hören sowie auf Festivals für zeitgenössische Musik in Luxemburg und Belgien. Auch kammermusikalisch ist sie gefragt: Projekte mit Ensembles wie hand werk, Electronic ID und Kammerelektronik führten u.a. zu Auftritten beim Festival Acht Brücken, der Muziekbiennale Niederrhein und der Soundtrack Cologne sowie Konzertreisen nach China, Singapur und Australien. Mit der Sängerin und Performerin Barbara Schachtner hat sie 2015 das Ensemble INTERSTELLAR 2 2 7 gegründet und entwickelt mit ihr zusammen choreographierte, interdisziplinäre Musikproduktionen, in denen sich humoristische Ansätze, Überzeichnungen und poetische Momente abwechseln und zu einer ungewöhnlichen Ästhetik führen.

Jan Baumgart

Klangregie (KE1KE2KE3KE4KE5KE6KE7KE8)

Jan Baumgart wurde 1980 in Tübingen geboren. 2001 arbeitete er als Assistent in dem Tonstudio „Bauer Studios“ in Stuttgart. Von 2002 bis 2005: Studium der Systematischen Musikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2005 studiert er Elektronische Komposition bei Roman Pfeifer und Prof. Dirk Reith am ICEM (Institut für Computermusik und Elektronische Medien) der Folkwang Universität der Künste Essen. Jan Baumgart ist technischer Mitarbeiter im Elektronischen Studio der HfMDK Frankfurt.

Robert Beck

Klarinette (KE2)

wurde 1984 in Achern im Schwarzwald geboren. Von 2004 bis 2009 studierte er Klarinette bei Prof. Manfred Lindner an der Folkwang Hochschule in Essen, und an der HfM “Hanns Eisler” Berlin bei Ralf Forster und Wenzel Fuchs. Er besuchte u.a. Meisterkurse bei Jörg Widmann, dem ensemble modern und Charles Neidich und wird seit 2006 vom „Live Music Now“ Verein gefördert. Von 2009 bis 2011 war er stellvertretender Soloklarinettist am Staatstheater Mainz und von 2012 bis 2014 Bassklarinettist am Theater Münster. Neben seiner Tätigkeit im Orchester beschäftigt er sich vor allem mit Kammermusik (in verschiedenen Besetzungen, z.B. beim Trio „Lafroyg“) und mit zeitgenössischer Musik. Weiterhin ist er als Dozent an der Hochschule für Künste Bremen und der „Musikschule am Aalto“ in Essen tätig.

Justin Carter

Tanz (KE4)

As a professional artist Justin Carter has performed as a musician and dancer in many prestigious festivals and venues. As a high stakes poker player he has faced former world champions. As a developer he has worked on algorithmic synthesizers, poker bots, game theoretical analysis tools and scheduling software for workforce management. Currently he is a project lead at Stark & Wayne where he helps clients be successful in their adoption of Cloud Foundry and contributes to various projects in the Cloud Foundry open source ecosystem.

Nina Gschlößl

Fotografie (KE3KE5)


Constantin Herzog

Kontrabass (KE5)

geb. 1984 in Wertheim am Main, ist ein Kontrabassist, vorwiegend in den Bereichen Improvisierte Musik und Neue Musik. Studium bei Rudi Engel an der Hochschule für Musik in Würzburg und bei Dieter Manderscheid und Detmar Kurig an der Hochschule für Musik Köln. Constantin Herzog lebt und Arbeitet in Köln.

Nicolás Kretz

Feedback (KE3)

Lichtregie (KE2KE5KE6KE7KE8)

geboren 1980 in Rastatt, spielte in verschiedensten Bands Gitarre und Elektronik. Seit 2011 studiert er Elektronische Komposition an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo er auch viel im Bereich Physical Theatre arbeitet. Derzeit arbeitet er als Tontechniker bei Neuer Tanz Düsseldorf und ist eines der 3 Mitglieder von The Sanity Were leaving Gods. Er ist bei Stromspiesser / Konzertgruppe für live-elektronische Musik engagiert, ebenso für Lichttechnik und Feedback bei KAMMERELEKTRONIK.

Christian Lorenzen

Wurlitzer Piano (KE4)

Christian Lorenzen (*1982) ist musikalisch vornehmlich im Bereich der improvisierten Musik tätig. Neben der Verwirklichung eigener Projekte ist er Mitglied in diversen anderen Formationen. Der gebürtige Kieler studierte Jazz-Piano (Master-Abschluss) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, aber auch nach Göteborg, wo er ein Jahr lang lebte, führte ihn sein Weg. Christian Lorenzen spielte Konzerte und Tourneen in Schweden, Dänemark, Finnland, Estland, Holland, Belgien, Frankreich, Schweiz, Italien, Kroatien, England, Kanada und den USA.

Carolina Martins

Viola da gamba (KE8)

in Coimbra/Portugal geboren, erhielt ihre Ausbildung in Violoncello bei Prof. Catherine Strynx in Castelo Branco und bei Prof. Susanne Müller-Hornbach in Wuppertal. Seit Oktober 2015 studiert sie Viola da gamba an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Rainer Zipperling. Sie spielt in mehreren Besetzungen Alte und Neue Musik mit Violoncello und Viola da gamba.

Annegret Mayer-Lindenberg

Viola d'amore (KE8)

wuchs in Hamburg auf und machte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Geigenbauerin. Später studierte sie Viola am Fontys Konservatorium Tilburg (Niederlande) bei Gisella Bergman und Garth Knox und nahm an diversen Kursen und Festivals teil, wie z.B. den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, dem Impuls Festival Graz, Klangspu- ren Schwaz, der Ensembleakademie Freiburg und dem Warschauer Herbst. Annegret Meyer-Lindenberg ist sehr aktiv auf dem Gebiet der Kammer- und Ensemblemusik, ihr besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik und der Zusammenarbeit mit Komponisten. Seit September 2010 ist sie Mitglied des Ensemble Garage (Köln). Sie spielt sowohl Bratsche als auch Viola d’amore.

Shinichi Minami

Schlagzeug (KE5)

wurde 1984 in Japan geboren. Seine musikalische Ausbildung begann 2003 mit einem Schlagzeugstudium an der „Showa Academia Musicae“ bei Kazunori Meguro. Dort schloss er sein Studium mit dem M.A: ab.Ab 2010 bis 2012 war er Stipendiat des Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD) und studierte in der Solistenklasse bei Prof. Isao Nakamura an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Ab 2012 bis 2014 studierte er ebendort im M.A. Zeitgenössische Musik. Shinichi Minami nahm an vielen musikalischen Projekten im In- und Ausland teil. Er spielte mehrmals als Schlagzeugsolist mit dem Orchestra Ensemble Kanazawa. Zusammen mit dem Jazzensemble „TRI4TH“ trat er bei dem Musical „Talk Like Singing“ in New York auf. Seit 2012 spielt er mit Ferdinand Martin und Rie Watanabe, Schlagzeug Trio “ Trio KAI”.

Karin Nakayama

Violine (KE3)

Karin Nakayama wurde in Tokio geboren, begann ihr Studium 2007 an der Toho Gakuen Musikhochschule in Tokio. 2011 wechselte sie an die Folkwang Universität der Künste Essen, wo sie bei Jacek Klimkiewicz, Erik Schumann und Evgueny Sinaiski studierte und ihr Studium 2013 mit dem Master abschloss. Seit Oktober 2013 studiert sie bei Günter Steinke mit dem Hauptfach Neue Musik. Meisterkurse u.a. bei Vadim Tchijik, Stephan Picard, Radoslaw Szulc, Patricia Kopachinskaja u.a. Sie gewann den 2. Preis beim Richard-Bellon Wettbewerb, den 1. Preis beim Internationalen Luigi Nono Wettbewerb in Turin, den 2. Preis bei der OSAKA International Music Competition und den 3. Preis beim Japan Classic Wettbewerb. Außerdem gewann sie den 1. Preis sowie zwei Sonderpreise beim Premio Maria Grazia Vivaldi. Als Stipendiatin nahm sie u.a. an der Lucern Festival Music Academy, bei der Orchesterakademie Schloss Esterházy sowie bei der Orchesterakademie des Schleswig Holstein Festival teil.

Miriam Overlach

Harfe (KE4)

Miriam Overlach, Harfenistin und innovative Musikerin bewegt sich in ihrem Arbeiten immer zwischen dem Bewahren von Traditionen einerseits und Erneuerung und Grenzüberschreitung andererseits. Sie spielt in Ensembles für neue Musik und Orchestern, tritt als Solistin und Kammermusikerin auf, improvisiert mit Musikern aus Klassik und Jazz und arbeitet mit Künstlern anderer Disziplinen. Miriam studierte bei Erika Waardenburg am Conservatorium van Amsterdam und erhielt ihr Masterexamen 2006 mit Auszeichnung. Sie nahm an Meisterkursen bei Frans van Ruth, Brigitte Sylvestre, Emilia Moskvitina, Isabelle Perrin und Frédérique Cambreling teil. 2007/08 war sie Mitglied der Luzern Festival Academy wo sie unter Peter Eötvös und Pierre Boulez spielte und u.a. in Japan und der Carnegiehall in New York auftrat.

Claudio Pfeifer

Fotografie (KE1)

1978 in Freiburg im Breisgau geboren, studierte nach seiner Ausbildung zum Fotomedienlaboranten und zweijähriger Berufstätigkeit im Fotofachlabor von 2002 bis 2006 an der Hochschule für Künste Bremen. 2006 wechselte er zur dffb - Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin – (Studiengang Kamera) und schloss sein Studium 2013 mit Diplom ab. 2004 gründete er das Label und Künstlerkollektiv naivsuperfilm & naivsuper. 2010 gründete er den Verlag PogoBooks für Kunstbücher. Claudio Pfeifer lebt und arbeitet als Filmemacher, Fotograf und Verleger in Berlin.

Hannelore Pfeifer

Fotografie (KE3KE4KE5KE6KE7)

geboren und aufgewachsen in Kassel, beschäftigt sich seit 1971 mit fotografischer Arbeit. Ihre erste Ausstellung hatte sie 1975. 2009 wechselte sie zur digitalen Fotografie. Publikationen: VAUBAN. WARTESCHLEIFE – Ein verlassenes Kasernengelände in Freiburg / AU COCHON ROSE – Leerstehende Läden und Restaurants in Frankreich / CHINESE WALLS – Fotografien aus Beijing und alten chinesischen Dörfern. Seit 1975 lebt und arbeitet sie in Freiburg im Breisgau, seit 2007 zudem als Verlegerin im von ihr mitgegründeten syntagma-Verlag.

Heather Roche

Kontrabassklarinette (KE6)

wurde 1983 in Kanada geboren, hat in England studiert und lebt heute in Köln. Sie hat bei einigen der wichtigsten europäischen Festivals konzertiert, darunter musikfest, Bachfest, Musica Nova, HCMF, Acht Brücken, CTM, Music Biennale Zagreb und Agora. Sie spielte auch Solokonzerte mit oder ohne Live-Elektronik in Montreal, Berlin, Boston, London, Kopenhagen, Birmingham, New York, Vancouver. Sie hat ihre Doktoarbeit an der University von Huddersfield geschrieben.

Jasper Schmitz

Physical Theatre (KE3)

geboren 1986 in Essen, war nach seinem Abitur von 2007-2010 Teilnehmer der Theater Akademie Köln. Von 2010 bis 2014 studierte er Physical Theatre an der Folkwang Universität der Künste. Neben eigenen Performances wirkte er in unterschiedlichen interdisziplinäre Projekten u.a. im Rahmen des internationalen experimentellen Theaterfestivals Shanghai mit.

Luísa Saraiva

Tanz (KE5)

wurde 1987 in Porto, Portugal geboren. Sie schloss ihr Master-Studium in Psychologie an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik der Universität Porto im Jahr 2010 ab. Im selben Jahr erhielt sie von der portugiesischen Regierung (INOV-Kunst) ein Stipendium, das ihr ermöglichte, bei Porto Alegre Cia de Dança (Brasilien) und in der Mark Sieczkarek Company (Wuppertal) zu tanzen. Luísa Saraiva absolvierte ihre Tanzausbildung an der Folkwang Universität der Künste Essen und schloss diese im Jahr 2015 ab. Sie hat mit Susanne Linke , Jorge Puerta Armenta , Catarina Miranda und Jonathan Saldanha , Willie Dorner und La Fura dels Baus gearbeitet. Als Choreographin nahm sie kürzlich am Programm „Choreographische Dialoge“ bei PACT Zollverein und an verschiedenen anderen Festivals für junge Choreographen in Essen (Folkwang Universität der Künste), Düsseldorf (Tanzhaus NRW ) und Porto, Portugal (Campo Alegre Theater, Companhia Instável) teil.

Niklas Seidl

Violoncello (KE1)

geboren 1983, studierte in Leipzig, Wien und Köln Komposition, Cello sowie Barockcello. Sein Interesse an der zeitgenössischen Musik brachte ihn als Cellist zu regelmäßigen Gastauftritten bei Ensembles wie Klangforum Wien, Ensemble musikFabrik, Stuttgarter Vocalsolisten, Ensemble ascolta, ensemble SurPlus, Thürmchen Ensemble, SCHOLA Heidelberg, dem HR-Symphonieorchester sowie diversen Kammermusik- und Solokonzerten. Er ist Gründungsmitglied des Kammermusikensembles hand werk in Köln sowie von leise dröhnung in Frankfurt.

Rebecca ter Braak

Fotografie (KE4KE6KE8)

wurde 1989 in Stuttgart geboren. Sie absolvierte ihr Abitur in Shaftesbury, Dorset (UK), mit Auszeichnung in ihren fachlichen Schwerpunkten music/composition und fine art. Seit 2010 studiert sie Integrative Komposition an der Folkwang Universität der Künste. Neben ihrem Musikstudium arbeitet Beyli seit Beginn 2013 als freiberufliche Fotografin und ist seit September 2014 als Ton- und Videotechnikerin an den Schauspielbühnen in Stuttgart beschäftigt.

Jan Termath

Tuba (KE6)

geboren 1977, studierte von 1995 bis 2000 Tuba an den Musikhochschulen Detmold und Münster. In weiteren Studien an der Folkwang Universität der Künste in Essen mit Melvyn Poore ging er seiner Leidenschaft für Neue Musik nach und erweiterte seine Kenntnisse um elektronische Musik. 2006 gründete er das ensemble:hörsinn, in dem er seitdem als Tubist und künstlerischer Leiter wirkt. Solistisch spielt Jan Termath Uraufführungen und das Neue-Musik-Repertoire der Tuba mit und ohne elektronische Begleitung. Er unterrichtet tiefe Blechblasinstrumente an der Musikschule Hamm und leitet die Münsterländer Herbstkurse, in denen junge Musiker Neue Musik komponieren und interpretieren.

Alice Vaz

Viola (KE7)


Rie Watanabe

Schlagzeug (KE2)

(*1979 in Hokkaido / Japan) begann 1999 ihr Schlagzeugstudium an der National University of Fine Arts and Music (Tokyo) und 2005-2011studierte sie an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Von 1999 bis 2005 war sie Mitglied des highpowered Ching-Dong Orchester „chantiki tornade“ in Tokio unter der Leitung des Komponisten Yuya Honda. Seit 2003 ist sie Mitglied des Ensembles für Neue Musik „Ensemble Bois „ in Tokio unter der Leitung von Takeo Hoshiya. Aushilfstätigkeiten führten sie zu verschiedenen Ensembles und Orchestern wie der Musikfabrik Köln, dem Klangforum Wien u.a. 2004 wurde sie mit dem Saji-Keizo-Preis der Suntry Music Foundation als Chanchiki tornade ausgezeichnet und 2006 mit dem Stipendienpreis der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. Zudem war sie Stipendiatin im Rahmen des Japanese Government Overseas Study Program for Artists 2006, Akademistin der inter- nationale Ensemble Modern Akademie 2009/2010 mit Stipendium der Kulturstiftung des Bundes und Nomura Foundation (Japan) 2010/2011.

Florian Zwißler

Synthesizer (KE2)

geboren 1976, lebt und arbeitet als freier Komponist und Musiker in Köln. Er studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Linguistik an den Universitäten von Tübingen und Köln sowie Elektronische Komposition am ICEM der Folkwang-Hochschule Essen. Neben Werken für Tonband und Ensembles realisierte er live-elektronische Performances, Installationen, Bühnenmusiken und Musiktheaterprojekte. Er wirkt in verschiedenen Ensembles als Solist elektronischer Musik mit und war an zahlreichen Aufführungen von Werken Karlheinz Stockhausens als Klangregisseur beteiligt.